Die zwei Seiten einer Medaille – Aktives Entscheiden
Freepik / Autor: mariiaboiko

Die zwei Seiten einer Medaille – Aktives Entscheiden

Hallo an diesem wundervollen Tag. Schön, dass Du Dich dazu entscheiden hast, unseren Blog zu lesen. Wir finden es inspirierend, wenn ein Mensch sich für kleine Dinge, wie unseren Text begeistern kann und sich damit selbst stärkt. Vergnügen und Arbeit zu verbinden; das ist unserer Meinung nach das Schönste, dass man erreichen kann. Wir stellen unsere Ideen und Anregungen auf die Seite der Chakra-Akademie; das ist Arbeit, aber erfüllend. So fühlt es sich an, wenn der Job gleichzeitig Berufung ist.

Es macht uns glücklich, wir können das tun, was wir gerne tun, was wir ohne Anstrengungen gut können. Arbeit, in der wir uns frei entfalten können und die sich nicht nach Arbeit anfühlt. Wir bemerken, wie ausgeglichen wir dabei sind, wie leicht und ruhig wir uns fühlen. Wenn wir einen Text fertiggestellt haben und den Laptop an die Seite schieben, dann ist es so, als hätten wir einen Energieschub bekommen. Es fühlt sich nach Erholung, nicht nach Arbeit an. Kraft und Energie durchströmen uns, wir sind glücklich. Wir haben uns entschieden, das Schreiben nicht als Arbeit zu sehen, sondern als Chance, das frei auszuleben und zu gestalten, was wir lieben und worin wir gut sind.

Arbeit als Spaß empfinden

Unser Beispiel zeigt, dass es in Deiner Hand liegt, wie Du Dich fühlst und wie glücklich Du bist. Wir haben schon in den vorherigen Blogs beschrieben, welche Macht unsere eigenen Gedanken haben. Lies Dir diese Blogs nochmal durch. Genau wie unsere Gedanken Macht über unser Fühlen und Handeln besitzen, so haben Emotionen Auswirkungen auf unseren Körper. Hier kannst Du wieder den Grundsatz der Yoga-Lehre erkennen: der Mensch ist ein ganzheitliches Wesen, alle Ebenen beeinflussen einander.

So wirken Emotionen auch auf den Körper. In unserem Beispiel haben wir die positiven Auswirkungen beschrieben: Das Ausüben einer Arbeit, die uns glücklich macht und erfüllt, hat positive Auswirkungen auf unsere Organismen. Wir sind energiegeladen und unsere Haltung offenbart ein gesundes Selbstbewusstsein. Unsere aktive Entscheidung, das zu tun, was Spaß macht und das Schreiben nicht als Arbeit zu werten, stärkt uns.

Negative Emotionen überwiegen oft

Wie bei allem besitzt auch hier die Medaille eine zweite Seite. Auf jede positive kommt - mindestens - eine negative Emotion. Außerdem sind ein Großteil der Menschen eher mit den schlechten als den schönen Gefühlen beschäftigt. Sicher kennst Du solche Menschen auch aus Deinem Umfeld. In jeder Situation, jedem Gespräch und jeder Handlung sehen sie das Negative. Die Menschen sind traurig, weil sie sich verletzt fühlen oder wütend, weil sie sich übergangen und unfair behandelt fühlen.

Auch außerhalb des Arbeitsalltags, in Situationen, in denen eine zweite Person beteiligt ist, sei es der Partner, die Eltern, die beste Freundin oder auch nur der Nachbar, offenbaren sich diese schädlichen Sichtweisen. Ein Gespräch bietet zig Möglichkeiten, an denen Emotionen durch den Körper jagen. Die Wut pulsiert durch die Adern, der Verstand blockiert, der Körper wird heiß, zittert und Du fühlst Dich wie ferngesteuert. Soziales Verhalten wird abgeschaltet, Kontrollverlust ist die Folge. Jetzt folgen die körperlichen Auswirkungen. Was glaubst Du passiert, wenn unser Körper das Dauerfeuer solcher Emotionen ertragen muss? Wie würdest Du Dich selbst fühlen, wenn Du ständig Zuschauer eines nie endenden Films über Zerstörung, Hass, Wut und Verlust sein müsstest? Irgendwann folgt unweigerlich der Zusammenbruch. Warum sollte Dein Körper anders reagieren? Bleiben wir kurz bei diesem Bild. Unser Körper ist ein Wunderwerk, voller Kraft und Ressourcen, doch irgendwann sind dessen Reserven erschöpft. So sind Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung nicht nur beim Makrokosmos, sondern auch im Mikrokosmos, also bei jedem einzelnen von uns, (über)lebenswichtig. Wir sind ein Spiegelbild des großen Ganzen und genauso wichtig für das globale Gleichgewicht wie alle anderen Faktoren. Achten wir auf uns, auf unsere Gesundheit und unsere Substanz. Wenn wir mit unserem Heimatplaneten sorgsam, aber mit unserer körperlichen, geistigen und seelischen Gesundheit nachlässig umgehen, ist das ein Widerspruch. Verantwortungsbewußte Entscheidungen zu treffen, bedeutet also, sowohl der Erde als auch dem eigenen Selbst gegenüber Achtsamkeit zu üben.

Positive Gedanken hervorbringen, Negatives kanalisieren

Niemand schreibt Dir vor, wie Du in einer Situation zu empfinden hast. In jeder Situation hast Du aufs Neue die Chance, Dich zu entscheiden, wie Du den Moment bewertest und mit ihm umgehst. Das muss man natürlich lernen. Zu erkennen, dass man auch in einer negativ erscheinenden Situation glücklich, erfreut oder fröhlich sein kann, erfordert Offenheit, Ausgeglichenheit und innere Ruhe, sowie die Fähigkeit zu reflektieren und den eigenen Horizont zu erweitern.

Wie schon gesagt, bei jeder Sache gibt es mindestens zwei Seiten einer Medaille. Niemand sagt, dass Du Dich nicht auf der Sonnenseite bewegen darfst, keiner verbietet Dir, Deine Fesseln abzulegen und zu erkunden, welches Potenzial in Dir steckt.

Ein gutes Beispiel ist die Herbstdepression, die diese Jahreszeit mit Regen, Dunkelheit, Kälte und Nässe bei vielen Menschen auslöst. Sie sind müde, kraftlos, lustlos und ständig erkältet. Man kann jedoch lernen, den Herbst und seine vielen schönen Aspekten positiv zu bewerten und Freude über Kleinigkeiten, wie die Blätterfärbung, das warme Licht an Septemberabenden, die Frische nach dem Regen zu empfinden. Du kannst Dich selbst konditionieren und negative, schadhafte Gedanken und Emotionen kanalisieren sowie neue schöne, positive Emotionen wecken. Dann wird der Herbst für Dich voller Freude, Glück und Zufriedenheit. Du bist wach, aktiv, motiviert, Du strahlst und bist energiegeladen. Du infizierst Dich seltener mit Erkältungskrankheiten, denn die Emotionen und Gefühle, die Deinen Hormonspiegel beeinflussen, schützen Dich auch körperlich vor Infektionen und Erkrankungen. Du musst nichts weiter tun, als zu lernen, positiv zu denken und Dich aktiv für das Glücklichsein entscheiden.

Eigenständig entscheiden, auch mal gegen den Strom schwimmen

Auch an dieser Stelle kannst Du eigenständig entscheiden. Hast Du Interesse, gegen den Strom zu schwimmen und für Dich selbst einzustehen? Möchtest Du aus dem Hamsterrad aussteigen, der Unzufriedenheit entfliehen, glücklich und gesund leben? Stelle Dir die Fragen ernsthaft, und höre in Dich hinein. Was bist Du Dir selbst wert? Du hast es jeden Tag selbst in der Hand. Natürlich lernt man diese Fähigkeiten nicht ad hoc. Wir haben uns eine ganze Reihe von Methoden und Hilfestellungen überlegt, die wir Dir mit unserem Coaching an die Hand geben. Schau doch einfach mal rein, Elke hat tolle Videos über den Umgang mit Angst eingestellt, die gerade in der jetzigen Zeit eine tolle Stütze für jeden sind.

Wir wünschen Dir von Herzen, dass Du erkennst, wie wichtig und wertvoll Du bist, wie sehr Dir negative Gedanken schaden und wie leicht Du Gedankenhygiene betreiben kannst.

Bleib fröhlich und gesund, bis zum nächsten Mal.

Dein Chakra-Akademie-Team
Elke & Stefan