Canova / Autor: canva

Gib der inneren Ruhe eine Chance- durch Meditation

„Oooooooohmmmmmmmmmm…. Oooooooooooohmmmmmm…“. – Ja das kenne ich! Da meditiert jemand! Mit dem Wort „meditieren“ werden meist Menschen assoziiert, die in weiter, bunter Kleidung im Schneidersitz auf einem kleinen Kissen sitzen, die Augen geschlossen, Handflächen nach außen, Daumen und Zeigefinger bilden einen Kreis. Dabei gibt der Meditierende seltsame Geräusche von sich. Das Bild ist tatsächlich gar nicht so abwegig und wirkt möglicherweise ein wenig befremdlich. Wie immer, muss jeder für sich zunächst entscheiden, inwieweit er oder sie bereit ist, der neuen Erfahrung Raum zu geben. Unserer Meinung nach hat die Meditation nur Vorteile für jede Persönlichkeit. Wir legen daher jedem ans Herz, sie einmal für sich auszuprobieren.  

Die Meditation ist fester Bestandteil vieler spiritueller Traditionen. Viele wissenschaftliche Forschungen untersuchen ihre positive Auswirkungen auf den menschlichen Körper und Geist. Sie zielt auf einen absolut fokussierten Zustand ab, bei dem die volle Aufmerksamkeit nach innen gerichtet ist und jede Form der Ablenkung ausgeblendet wird. Die Dauer und die Intention einer Meditation können variieren, die meditative Haltung jedoch bleibt immer dieselbe.

Es gibt verschiedene Arten von Meditation:

  • Atemmeditation
  • Bewegte Meditation
  • Klangmeditation
  • Achtsamkeitsmeditation
  • U.v.a.m.

Regelmäßiges Meditieren schult die Achtsamkeit. Durch den Fokus auf das Innere und das Ausblenden aller Einflüsse lernt man sein tiefstes Empfinden kennen. So nimmt der Meditierende Gefühle und Gedanken bewusster wahr. Strukturen unseres Gehirns sowie Gedankenmuster können durch Meditation positiv beeinflusst werden. Wir lernen mit unseren Gedanken und Gefühlen besser umzugehen. Außerdem werden Konzentration, Gelassenheit und die Fähigkeit zu entspannen als auch die körperliche Gesundheit gefördert.

Wie funktioniert Meditation?

Grundsätzlich wichtig ist es zunächst, Wohlbefinden herzustellen. Erinnerst Du Dich an das zu Anfang beschriebene Klischee, Stichwort weite Kleidung und Kissen? Die Meditation soll für Dich so angenehm wie möglich sein. Zieh Dich bequem an und suche Dir einen ruhigen Ort, an dem Du Dich wohl fühlst. Du kannst Deinen Rücken mit einem kleinen Meditationskissen unterstützen, dies erleichtert Dir eine gesunde aufrechte Haltung. Ein Lotussitz ist nicht erforderlich. Wichtig dabei ist, dass Du die Haltung mit Leichtigkeit halten kannst. Du kannst sogar im Liegen meditieren, allerdings kann es dann schnell mal passieren, dass Du dabei einschläfst.

Meditieren an sich ist allerdings gar nicht so leicht, wie es den Anschein hat. Du kennst sicher das kleine Gedankenexperiment, nicht an einen rosa Elefanten zu denken. Woran man aber sofort denkt, ist ein rosa Elefant. Wie soll man es also schaffen, sich komplett auf sein Inneres zu konzentrieren, sich von nichts und niemandem ablenken zu lassen? Gute Frage. Meditieren muss gelernt und geübt werden. Und wie lernt der Mensch am besten? Durch Lehrer, Vorbilder, Coaches. Als eine Art Einführungs- oder Grundkurs gilt die geführte Meditation. Diese Art der Meditation bieten wir Dir hier auf unserer Seite kostenlos an. Bei der geführten Meditation wird der Meditierende von einem Lehrer oder in unserem Fall einem Coach stimmlich begleitet. Der Coach bereitet die Meditation mit Dir vor, leitet Dich in die innere Achtsamkeit und hilft Dir dabei, Dich nach seiner Anleitung zu fokussieren. So erlangst Du innere Ruhe unter Anleitung kennen und kannst Dich, wenn Du später alleine meditierst, selbst in diesen Zustand zurückversetzen. Du musst lediglich zuhören und den Anweisungen des Coaches folgen. Gerade für Neulinge ist diese Art der Meditation eine enorme Hilfe. Es ist viel leichter, sich einzig und allein auf die Stimme und Anweisungen des Coaches zu konzentrieren, als direkt ohne Übung zu versuchen, alle Ablenkungen auszublenden. Vorkenntnisse oder Erfahrungen werden nicht benötigt. Alles, was Du brauchst, wird Dein Coach Dir durch seine Anleitung geben. Zweifel und Unsicherheiten haben keine Chance, da Du die Verantwortung für den Lernprozess an den Coach abgibst, der Dich an die Hand nimmt.

Eines solltest Du jedoch wissen:

Wie bei allen komplexen Lerninhalten, sind Geduld und Ruhe unabdingbar. Niemand erlernt alles sofort. Es ist ein Prozess. Achte also darauf, Dich nicht selbst unter Druck zu setzen. Das ist genau das, wovon Dich die Meditation befreien soll. Gehe mit Dir selbst in Deinen Gedanken so um, wie Du mit Deinem besten Freund oder Deiner besten Freundin umgehen würdest. Wenn Du es nicht schaffst, an nichts zu denken, dann ist das vollkommen ok. Du kannst hier sogar viel über Dich lernen. Was scheint Dich innerlich wirklich zu beschäftigen und warum? Wichtig ist, diese Gedanken wahrzunehmen und ihnen später Raum zu geben. Denkst Du z.B. an ein anstehendes Gespräch, das Dir Angst macht? Schenke ihm für einen späteren Moment, nach der Meditation, Zeit. Verschiebe es in Gedanken, so kannst Du es möglicherweise für den Moment loslassen. Wenn Du später allein und ohne Anleitung meditierst, ist es enorm wichtig, Dich selbst nicht unter Druck zu setzen, denn sonst verliert die Meditation ihren Sinn, der in innerer Ruhe, Fokus und Gelassenheit besteht.

Haben wir Dein Interesse geweckt?
Hast Du Lust, es auszuprobieren?

Wir haben für Dich, hier auf unserer Seite eine kostenlose geführte Meditation eingebunden, zu der wir Dich herzlich einladen möchten: einfach hier klicken.

Wir denken, für einen ersten Überblick ist erstmal alles gesagt. Aber wie wir zu Anfang schon geschrieben haben, sollten sich Dir Fragen stellen, scheue Dich nicht, Dich an uns zu wenden.

Schreib uns eine Mail, oder melde Dich über Instagram @chakra_akademie.

Wir antworten garantiert. In diesem Sinne wünschen wir Dir eine schöne und erholsame Woche. Probiere doch mal unsere geführte Meditation aus, um die ganze Panik in Bezug auf COVID-19 für einen Moment vergessen und Dich selbst als Zentrum zu sehen. Gönne Dir diese Pause.

Alles Liebe & Gute und ganz viel Erfolg!

Dein Chakra-Akademie-Team
Elke & Stefan